
Der Blick auf den Kalender verrät: Es ist wieder so weit, das Jahr neigt sich dem Ende zu. Während die Gemeindevertretung in die Winterpause geht, wollen wir die letzten Monate Revue passieren lassen. Welche großen und kleinen Herausforderungen gab es zu meistern? Was konnten wir mit auf den Weg bringen?
Ja, so ein Jahresrückblich lässt uns nachdenklich zurückblicken. Für die Wir das zweite Jahr in der Gemeindepolitik und von der Realität eingeholt? Nein, ganz und gar nicht. Wir haben viel gelernt und schauen mit Freude auf die Arbeit im vergangenen Jahr zurück. Natürlich haben wir uns viel vorgenommen, aber folgendes konnten wir mitgestalten:
- In Caputh haben wir die Initiative für die Erweiterung des Gewerbegebietes an der Michendorfer Chaussee ergriffen. Aus einer bisherigen Planung für einen alleinstehenden Supermarkt wurde im Aufstellungsbeschluss der Gemeinde eine Gewerbefläche mit Wohnungen! Ein Gewinn für den Ortsteil.
- Für die Sanierung der Friedrich-Ebert-Straße zwischen Weinbergstraße und der Einmündung Straße der Einheit haben Wir wertvollen Input zur Planung gegeben. Wir wollen keine einfache Lösung, sondern eine vernünftige Ortsdurchfahrt, welche die Bedürfnisse alle Verkehrsteilnehmer berücksichtigt und Caputh aufwertet. Hier werden wir auch im nächsten Jahr hartnäckig bleiben. Die Sanierung der Straße ist nach heutigem Kenntnisstand für das Jahr 2027 geplant.
- Die Gründung des Jugendbeirates in der Gemeinde haben Wir unterstützt und hoffen auf großen Zulauf und erfolgreiche Arbeit.
- Regelmäßig haben wir den teils sorglosen Umgang mit Gemeindegrundstücken angemahnt. Wir hoffen damit ein neues Bewusstsein für eigene Vermögensgegenstände in der Verwaltung vermittelt zu haben.
- Der Haushaltssatzung für das Jahr 2026 konnten Wir nicht zustimmen. Aus der Verwaltung lagen keine konkreten Pläne zur Sanierung der Finanzen vor. An einer Perspektive, wie mit der Misere umzugehen ist, fehlt es uns. Hier bedarf es einer ganz neuen Herangehensweise um wieder handlungsfähig zu werden.
Eine wichtige Neuerung gibt es bei der „Wir für Schwielowsee“. Aus einer Wählergemeinschaft hat sich im November der Verein Wir für Schwielowsee e.V. gegründet. Das war ein konsequenter Schritt um unsere politische Arbeit auf solide Beine zu stellen und uns für eine breitere Basis zu öffnen. Das Programm der Wählergemeinschaft stellt weiterhin die Basis der politischen Arbeit des Vereins dar und hat für die Zukunft seine Gültigkeit. Jeder, der interessiert ist, kann gern einen formlosen Antrag zur Aufnahme in den Verein stellen: anmelden@wirschwielowsee.de
Zu guter Letzt: das kommende Jahr wird ebenfalls spannend.
Werden wir ein „freiwilliges Haushaltssicherungskonzept“ (Maßnahme zur Sanierung kommunaler Haushalte) bekommen? Wie geht es weiter mit unserer Gemeinde? Und bitte – nicht vergessen – am 11 Oktober 2026 finden die Wahlen zur Kür eines neuen Bürgermeisters oder Bürgermeisterin statt. Eine entscheidende Weichenstellung für die Gemeinde, bei der Wir dabei sein wollen.
In diesem Sinne verbleiben Wir und wünschen eine gesegnete und friedvolle Weihnachtszeit. Kommen Sie gut in das Jahr 2026 und bleiben Sie gesund.
Stefan Fellenberg, 20.12.2024
Fraktionsvorsitzender Wir für Schwielowsee
